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Spargel

Spargel kochen

von Chiara

Nicht für umsonst wird der Spargel auch gern als Königsgemüse bezeichnet aber wie wird er zubereitet? Wann ist Spargelzeit? Hier findest Du die Infos. Die zubereitung ist kein Hexenwerk. Wir zeigen dir wie Du das Königsgemüse zubereitest.

Inhaltsverzeichnis:

Spargel kochen

Die Möglichkeiten, Spargel zu kochen und zuzubereiten sind vielfältig. Das Kochen selbst ist recht einfach. Die vorbereiteten Stangen, ca. 250 g pro Person, werden in Salzwasser mit etwas Zucker und einem Stückchen Butter ca. 15 bis 20 Minuten gegart und dann warm gestellt.

Die einfachste Variante, das Gemüse zu genießen und auch ideal für alle, die wenig Zeit zum Kochen haben oder nicht gut kochen können ist es, den Spargel mit zerlassener Butter und Kartoffeln zu servieren. Der Spargel ist aber auch ein Gemüse mit unzähligen Zubereitungsmöglichkeiten. Auf Vorrat kochen sollte man jedoch nicht, denn wegen des hohen Nitratgehaltes ist ein Aufwärmen nicht empfehlenswert.

Zutaten:

  • 1000 g frischer Spargel
  • Zitronensaft
  • Salz
  • Zucker

Zubereitung:

  1. Den Spargel vor dem kochen schälen und die Enden abschneiden anschließen die Spargelschalen einmal aufkochen lassen und die schalen wieder abschöpfen und das Spargelwasser kräftig mit Zucker, Salz und Zitronensaft würzen.
  2. In dem Spargelwasser wird der Spargel gekocht, bis er bissfest ist.
  3. Zum Schluss noch etwas geschmolzene Butter über den Spargel geben fertig ist das köstliche Königsgemüse.

Spargelzeit

Die Spargelzeit beginnt je nach Witterungslage Ende April und endet zum Johannis-Tag am 24. Juni. Die Familie der Spargelgewächse ist groß. Sie umfasst neben dem wirtschaftlich wichtigen Gemüsespargel, weitere Arten, welche als Zierpflanzen bezeichnet werden. Zierspargel (zum Beispiel „Sprengeri“) wird gerne auf der heimischen Fensterbank kultiviert.

Als reine „Schönstehpflanze“  findet sie in der Küche aber keine Verwendung. Die Geschichte des so genannte Wildspargels (wie zum Beispiel Aruncus dioicus, Ornithogalum pyrenaicum,  Hopfenspargel, sowie Asparagus officinalis und Asparagus acutifolius) geht über 5000 Jahre zurück. Dort galt er, der Wildspargel, als wertvolle Kost der ägyptischen Pharaonen. Wandzeichnungen erzählen von ausgiebigen Spargelmahlzeiten. Dabei handelte es sich ausschließlich um wilden Spargel. Aufzeichnungen von ersten Kultivierungen des Spargels durch die Römer werden auf etwa 200 vor Christus datiert.

Spargelernte:

Damit die Pflanzen genügend Zeit zur Regeneration erhalten und im kommenden Jahr wieder ausreichend Sprossen bilden können, wird die Ende April beginnende Spargelernte jeweils am 24. Juni beendet. Die relativ kurze Zeit, in welcher er erhältlich ist, sollten Spargelfans nutzen. Er ergänzt wunderbar Teigwaren und Risottos, ist der perfekte Begleiter vieler Fleischgerichte und kann täglich neu entdeckt werden.

Spargel lagern

Der Mai ist gekommen, Spargel lagern ist wieder hochaktuell. Denn wer den leckeren und zugleich gesunden Asparagus ein paar Tage länger genießen möchte, achtet bewusst auf eine korrekte Lagerung. Für Kenner kein Problem. Für Laien stellt sich hingegen schon die alles entscheidende Frage: “Wie lagere ich meinen Spargel richtig?“.

Achte beim Spargelkauf auf gute Qualität. Zu Hause nimmst du den ungeschälten Spargel aus seiner Verpackung und wickel die Gemüsestangen vorsichtig in ein feuchtes Geschirrtuch ein. Lege die „Spargelrolle“ vorzugsweise in das Gemüsefach deines Kühlschranks. Wichtig: Plaziere den Asparagus möglichst nicht neben andere Gemüsearten wie zum Beispiel Zwiebeln oder Knoblauch. Er könnte den Fremdgeruch annehmen und zeitgleich seinen typischen Geschmack einbüßen. Eingewickelt und kühl gelagert hält der Spargel sich weitere drei bis vier Tage frisch, sollte dann aber aufgebraucht bzw. zubereitet werden.

Vorgeschälten Spargel lagern

Spargel lagern stößt schnell an natürliche Grenzen. Ist das Gemüse erst einmal geschält, tickt die Haltbarkeitsuhr. Aber auch hier ist es möglich, die Frische des Spargels zu bewahren.

Nehme hierzu eine Plastik-Folie zur Hand. Hülle die Folie um den geschälten Spargel (kein Wasser hinzufügen!). Verschließe die Folie und befördere das Spargelpäckchen in den Kühlschrank. Der Frischezustand hält sich genau einen Tag. In einem feuchten Tuch — wie oben beschrieben — hält sich das Gemüse eventuell einen Tag länger frisch. Dennoch sollte man bedenken: Schon bei einer minimalen Überlagerung verliert der Spargel sein gutes Aroma. Die Gefahr, dass der Spargel verdirbt, steigt mit jedem weiteren Tag.

Spargel im Wasser lagern?

Sicher ist es vom Gedanken her eine nette Idee. Der in Wasser gelagerte Gemüsespargel erhält für den Moment seine Knackigkeit, gibt aber dafür den ganzen Geschmack an die Flüssigkeit ab. Hier gilt: In der Kürze liegt die wohlbekannte Würze! Der Spargel darf, wenn überhaupt, nur kurz — etwa zum Auffrischen — im kalten Wasser baden. Schneide hierzu die Spargelspitzen großzügig ab, da gerade die Endstücke schneller altern, eintrocknen und holzig werden.

Achtung:

Keinesfalls sollte frischer Spargel hoher Feuchtigkeit, zu starker Trockenheit oder direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Weist der Spargel bräunliche Flecken auf, dürfen diese vor der Zubereitung weiträumig entfernt werden.

Spargelsorten

Der offizielle, botanische Name des Spargels — Asparagus officinalis —  spiegelt seine Bedeutung und Verwendung als Arznei- und Heilmittel wider. Alte Einträge in amtlichen Arzneibüchern verwiesen schon vor Jahrhunderten auf die ausgesprochen positive Wirkung des Spargels auf unsere Gesundheit. Heutzutage zählt Spargel zu den bedeutendsten Gemüsepflanzen. Der jährliche Spargelertrag liegt bei etwa 70.000 Tonnen.

Bekannte und beliebte Spargelsorten sind unter anderem:

  • Backlim
  • Boonlim
  • Gijnlim
  • Horlim
  • Huchels Alpha
  • Ravel
  • Schwetzinger Meisterschuß
  • Thielim

Grüner Spargel

Grüner Spargel ist dem Wildspargel sehr ähnlich: Der Grüner Spargel reift weitgehend überirdisch heran. So genießt er die Wonne der Sonne in Ihrer vollen Gänze. Seine typischen Erkennungsmerkmale: Deutlich einheitliche Grünfärbung, schmale Stangen, herzhaft kräftiger Geschmack. Geerntet wird er ab einer Größe von circa 20-25 cm.

Weißer Spargel

Besonderheiten des weißen Bleichspargels: Diese Spargelart ist für sein besonders mildes Aroma bekannt. Kultiviert wird er in Spargeldämmen. Das Besondere: Sobald sich die Erde ein klein wenig wölbt, wird dieser Spargel geerntet. Sonnenkontakt wird vollends vermieden. Dies erklärt seine noble Blässe bzw. sein blütenreines Weiß.

Violetter Spargel

Der violette Bleichspargel: Etwas aromatischer als der weiße Bleichspargel, vorzüglich im Geschmack. Im Gegensatz zu seinem weißen Bruder beglückt er mit zart lilafarbenen Spitzen. Besonderheit: Die Spargelspitzen dürfen und sollen kurz vor der Ernte die Erdoberfläche durchbohren. Von der Sonne leicht bestrahlt, verfärben sie sich — der Spargel wird gestochen.

Ist Spargel Gesund?

Während der Saison lohnt es sich, Spargel so oft wie möglich zu kochen. Er ist äußerst gesund! In den Stangen stecken vor allem reichlich Vitamin C und E. Eine Portion genügt bereits, um den Tagesbedarf am E-Vitamin zu decken. Der hohe Gehalt an Kalium entwässert und entschlackt. Man sagt dem Spargel auch nach, dass er ein hervorragendes Verjüngungslebensmittel ist. Er belebt den Organismus und bringt den Stoffwechsel auf Trab. Gieße das Wasser nach dem Kochen nicht weg.

Er ist gesund und steckt voller guter Wirkstoffe

Wenn Du über den Tag verteilt hin und wieder ein Glas davon trinken, wirst Du bestimmt die wohltuende Wirkung spüren. Als Getränke zu einem Spargelgericht eignet sich alles außer Rotwein. Dieser würde dafür sorgen, dass das im Spargel enthaltende Vitamin B1 nicht mehr vom Körper verwertet werden kann. Und gerade dieses Vitamin unterstützt Menschen, welche oft Stress haben. Und wen betrifft das nicht?

Als es anfing Vitamine und Mineralien zu regnen, hielt der Spargel gleich die Suppenkelle hin. Im Ernst, Spargel (besteht zu 95 Prozent aus Wasser) ist eine wunderbare Vitaminquelle. Ausgestattet mit wichtigen B-Vitaminen, Folsäure, Vitamin C, Kalium, sowie Natrium wirkt er entschlackend und harntreibend. Asparagus enthält wenig Eiweiß, kein Fett, kaum Kohlenhydrate, ist angenehm kalorienarm und schenkt dennoch jede Menge Energie. Als Beilage oder als Hauptgericht. Spargel schmeckt exzellent und ist gnadenlos gesund.

Königsgemüse

Nicht für umsonst wird der Spargel auch gern als königsgemüse bezeichnet. Während die Spargelzeit früher vor allem für Großverdiener ein Highlight war, können es sich heute alle leisten, dieses gesunde Gemüse zu kochen und zu genießen. Spargel sind die jungen Stengelsprossen einer mehrjährigen, in Europa beheimateten, Staude.

Es gibt etwa 20 Spargelsorten, wobei vor allem der grüne Spargel und weiße Spargel bekannt und in Deutschland die weiße Sorte am beliebtesten ist. Die Arten ihn zu kochen und zuzubereiten sind vielseitig. So wird er gern für Soufflés, Quiches oder in Suppen verwendet, schmeckt aber auch hervorragend, wenn er nach dem Kochen mit zerlassener Butter serviert wird.

Der Qualitäts Check

Nicht jeder hat die Möglichkeit, sich den Spargel direkt vom Bauer oder auf dem Markt zu besorgen. Damit Du wirklich die beste Ware kochen kannst, solltest Du im Supermarkt unbedingt darauf achten, dass Du frischen Spargel kaufst. Bei erst geerntetem Spargel sind die Spitzen fest geschlossen und die Enden nicht ausgetrocknet. Mitunter kommt es vor, dass Händler die vertrockneten Spitzen einfach abschneiden, Spargel ist teuer und deshalb solltest Du genauer hinsehen und auch hinhören: Werden zwei Stangen aneinander gerieben und quietschen dabei, dann sind sie mit Sicherheit frisch.

Spargel für die Rohkostplatte

Er bereichert grob geraffelt Rohkostplatten und Spargelsalate. Sogar Entsaften ist möglich. Der Saft sollte dann aber mit dem anderer Gemüsesorten gemischt werden, denn allein sieht er nicht nur trübe aus, sondern schmeckt auch fade. Sein hoher Gehalt an Vitaminen und Mineralien ist roh natürlich noch wesentlich höher, als wenn Du ihn kochst.

Spargelrezepte:

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